"Ich bin schwul" : W. H. Auden im Berlin der

"Ich bin schwul" : W. H. Auden im Berlin der Weimarer Republik W hrend seiner Zeit in Berlintraf der englische Schriftsteller W H Auden in der Stra enbahn eine Frau, die mit ihm zu flirten begann In seinem unpublizierten Berliner Tagebuch beschreibt der angehende Dichter seine imagin re Antwort Ich wollte ihr sagen Ich bin schwul Obwohl Auden kaum Deutsch sprach, konnte er jene perfekte Erwiderung in einer Berliner Mundart formulieren Die Wahl seiner Worte zeigt dabei sein Bewusstsein f r die eigene sexuelle Orientierung Das Weimarer Berlin wird schon lange als Spielplatz sexueller Minderheiten gehandelt Die Hauptstadtabenteuer ausl ndischer und auch deutscher Besucher waren jedoch mehr als blo er Sex Tourismus Das Berlin zur Zeit der Weimarer Republik war insofern einzigartig, als es Auden, seinen Freunden und Gleichgesinnten wie kein anderer Ort sonst erlaubte, Selbstbewusstsein und Sensibilit t zu entwickeln So boten die lebhafte wissenschaftliche Erforschung der Homosexualit t, der juristische Reformaktivismus sowie das offene homosexuelle Milieu mit eigenst ndigen Medien und eigenem Nachtleben Raum f r die Entwicklung einer homosexuellen Identit t des Individuums wie auch der imagined gay community


About the Author: Robert Beachy

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